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informaciones I/18

die (schwache) Insolvenzverwaltung an, Beschluss vom 13.12.2017 – 36n IN 6433/17 „Grounding“ des Flugverkehrs der NIKI 91 Täglicher Bericht des vorl. IV i.R.d. gerichtlichen Aufsichtsführung. Gläubiger- ausschusses unter aktiver Beteiligung des Gerichts Erste unzulässige Beschwerde nach Art. 5 EuInsVO über internationale Zuständigkeit wegen Anrufung eines unzuständigen Gerichts. 92 Beginn der Investorensuche AG Charlottenburg beschließt ein allgemeines Verfügungsverbot zu Lasten der NIKI Luftfahrt GmbH. Vorl. IV schließt Vertrag mit Investor betreffend die Übertragung der wesentlichen Vermögensgegen- stände der Schuldnerin an British Airways. Der Vertrag steht unter dem Vorbehalt der erst noch einzuholenden Zustimmung des Gläubigerausschusses nach Verfahrenseröffnung. Beim AG Charlottenburg geht eine zulässige Beschwerde nach Art. 5 EuInsVO wegen Anrufung eines unzuständigen Gerichts ein. 93 Charlottenburg beschließt die Nichtabhilfe der zweiten Beschwerde AG Charlottenburg gibt das Beschwerdeverfahren an das LG Berlin ab. 94 entscheidet anders und hebt den Beschluss des AG Charlottenburg auf: vorläufige Sitzung des vorl. Amtsgericht Landgericht Berlin

Erlass eines Beschlusses über die Aufhebung der Anordnung der vorläufigen Insolvenzverwaltung beim AG Charlottenburg durch das LG Berlin, Beschluss vom 08.01.32018 – 84 T 2/18. Einlegung der Rechtsbeschwerde beim BGH. Die Geschäftsführer der NIKI Luftfahrt GmbH stellen vorsorglich parallel beim Landesgericht Korneuburg/Österreich einen weiteren Insolvenzantrag mit dem Ziel der Eröffnung eines Sekundärinsolvenzverfahrens, hilfs- weise eines Hauptverfahrens. Das Landesgericht Korneuburg beschließt die Eröffnung des Konkursverfahrens als Hauptinsolvenzverfahren, Beschluss vom 12.01.2018 – 36 S 5/18d-3. Einigung des deutschen IV und der österreichischen Masseverwalterin über weiteres Vorgehen und Abschluss eines Kooperations- vertrages beider Parteien am 15.01.2018. Widereröffnung des Bieterprozesses unter Beteiligung beider Verwalter sowie der Gläubigerausschüsse (österr. und vorl. deutscher). Der Insolvenzverwalter erteilt den Zuschlag an den Bieter Lauda Motion für 50 Mio. € 95 mit Zustimmung der Österreichischen Masseverwalterin und in Fortführung des ursprünglichen Eigenantrags der Schuldnerin. 96 Konkursverwalterin und Insolvenz- verwalterin bemühen sich um die Angleichung des Sekundärs- an das Hauptinsolvenzverfahren auf Grund des Kooperationsvertrags und gem. Art. 42 EuInsVO. Eröffnung eines deutschen Sekundärinsolvenzverfahrens

14.12.2017

12.01.2018

19.12.2017

20.12.2017

27.12.2017

13.01.2018

29.12.2017

15.01.2018

02.01.2018

22.01.2018

23.01.2018

04.01.2018

24.01.2018

08.01.2018

91 vgl. „Niki-Insolvenz kostet Steuerzahler wohl Millionen“, in: Manager Magazin Online v. 14.12.17, abgerufen am 27.02.2018. 92 Horstkotte in ZInsO 2018, 311. 93 AG Charlottenburg PM v. 03.01.2018 (1/2018). 94 Horstkotte in ZInsO 2018, 111.

95 vgl. „Laudamotion will sich als Billigflieger etablieren“, in Spiegel Online v. 16.03.2018, abgerufen am 10.04.2018. 96 AG Charlottenburg Beschluss v. 23.01.2018 – 36n IE 6433/17

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